Anwendungsbereiche

Es handelt sich also um eine allgemeines Verfahren zur Integration von
Arbeits- und Wissensorganisation, das in den verschiedensten Bereichen
angewendet und auf spezielle Anforderungen zugeschnitten werden kann.
Beispiele sind
- Die Beschaffung, Aufbereitung und Speicherung von Wissen über
Kunden und Märkte und seine Nutzung im Kundenbeziehungsmanagement,
im Qualitätsmanagement, in der Produktentwicklung, im Vertrieb
usw.
- Die Übertragung von Erfahrungs- und Handlungswissen (know how)
von älteren Mitarbeitern und Experten in ein Organisationsgedächtnis,
das den Nachfolgern und jüngeren Mitarbeitern zur Verfügung
steht. Auf diese Weise kann eine "Entwertung" des Unternehmens
durch Pensionierung oder Abwanderung von Experten vermieden werden.
- Die Unterstützung der Netzwerkbildung von kleinen und mittel-ständischen
Unternehmen durch Erfassung und Bündelung von Wissensressourcen
und Kompetenzen in einem Netzwerkgedächtnis mit dem Ziel der Entwicklung
gemeinsamer neuer Produkte und Dienstleistungsangebote und der Erschließung
neuer Märkte.
- Die Unterstützung von Projekten der Regionalentwicklung durch
Erfassung und Verknüpfung regionaler Wissensressourcen und Kompetenzen
in einem elektronischen Regionalgedächtnis mit dem Ziel, regionales
Wachstum auszulösen.
Weitere interessante Anwendungsmöglichkeiten für ein systemisches
Wissensmanagement bieten Verwaltung und Politik, Organisationen des dritten
Sektors, sowie der Bildungs-, Weiterbildungs- und Qualifikationsbereich.
Kosten und Zeitaufwand für die Durchführung und Implementation
eines systemischen Wissensmanagements sind naturgemäß sehr
stark abhängig von Umfang und Komplexität der Aufgabenstellungen,
vom Umfang des Wissens , das erfasst und aufbereitet werden muß,
von der Anzahl der einbezogenen Mitarbeiter, der vernetzten Arbeitsplätze
und anderen Faktoren. Konkrete Angebote können deshalb nur nach einer
(unverbindlichen und kostenlosen ) Analyse der Gegebenheit und Anforderungen
"vor Ort" erstellt werden.
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